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Safrankokossuppe – perfekt für die kalten Tage

Monday, December 28th, 2009

Gerade jetzt nach der Weihnachtszeit, in der die meisten unbestritten viel geschlemmt haben, sind Suppen das optimale Gericht. Meist leicht, schmackhaft und perfekt für die kalten Tage. Zudem geht es sehr schnell und gelingt eignetlich immer.

Da ich bis jetzt kein besonders routinierten Suppenkoch war, hab ich mich neulich auch schön verschätzt, als ich für eine Gemüsesuppe einkaufte. Aus geplanten drei “guten” Portionen resultierten 1,5 Töpfe mit Gemüsesuppe. Was ich am Abend und am drauffolgenden Mittag nicht zu essen vermochte, landete etwas eingedickt im kleinen Gefrierfach. Also halb so wild.

Mit der gewonnen Erfahrung an Mengenbedarf und mit der saisonallen Motivation zum Suppenkochen ging ich auf die Pirsch für eine leckere, etwas exoitischere Suppe. Gefunden habe ich mehrere Rezepte, aus welchen das Untenstehende enstand:

Safrankokossuppe (mit Karotten- oder Kürbisbasis; für 5  Portionen als Vorspeise)

  • 250g Karotten oder Kürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3-5 cm Ingwer, geschält
  • 1-2 Stängel Zitronengras
  • etwas Chili
  • 1,5 Beutel Safran
  • ca. 5dl Hühnerbouillon
  • 1 dl Kokosmilch
  • 1 halbe Orange
  • Salz, Sojasauce (hell wegen der Farbe)

Die Karotten waschen und in mittelgrosse Stücke schneiden, Zwiebel schälen und ebenfalls grob zerkleinern. Der Knoblauch auch ein ein paar Stücke schneiden und zusammen mit dem Ingwer (zerstückelt), dem Zitronengras (mit einem Messer ein paar mal drauf schlagen) und der Chilischote (ich hab ne halbe, entkernte genommen) in Butter anschwitzen.

Das Ganze wird mit der Bouillon abgelöscht. Die Kokosmilch beigeben und mit Safran, etwas Salz und bei Bedarf mit etwas Sojasauce würzen. Dies köchelt nun 15-20 Minuten vor sich hin.

Zu guterletzt die Orange schälen und von dem bitteren weissen Zeugs befreien. Die halbe Orange direkt in die Suppe schmeissen und anschliessend mit dem Pürierstab das Ding zerkleinern, bis es keinen Widerstand mehr leistet. Zum Anrichten empfehlen sich etwas frische Petersilie oder ein paar Kürbiskernen.

Ich habe dazu ein Fischspiesschen (2kl. Stück Lachs, 1 kl. Stück Thunfisch und eine Jakobsmuschel) gelegt. War eine wirklich tolle Kombination.

Fotos hab ich leider keine geschossen. Wobei das “leider” etwas hoch gegriffen ist. Wenn man an Fotos von Mahlzeiten denkt, kommen mir immer diese perfekt geschossenen und belichteten Kunstwerke in den Sinn. Das pack ich nicht. Ich bin weder der gekonnte Anrichter noch versteh ich etwas von Fotografie. Kommt vielleicht noch ;)

Das nächste Rezept folgt bald. Hab gestern eine Nudelsuppe zum Nachtessen gemacht, das sich weiter zu empfehlen lohnt.

Thunfisch Chilli/Zimt gegrillt

Tuesday, September 29th, 2009

Neulich habe ich mir nach dem Arbeiten ein schönes Stück Thunfisch gegönnt (200gr). Zu Hause hab ich mir überlegt, wie ich das gute Stück zubereiten soll. Normalerweise mag ich Fisch ganz simpel. Etwas Salz & Pfeffer und eventuell (je nach Fisch) noch im Ei/Mehl wenden. Auch diesmal soll es ganz simpel werden. Ich nahm also eine Chilli-Schote, schnitt diese entzwei und entkernte sie. Anschliessend machte ich etwas Öl heiss und packte die Chilli rein. Im Hinterkopf hatte ich ein schonmal gekochtes Rezept (ich glaube  es war Butter Chicken), in welchem man auch Zimt schon am Anfang ins heisse Öl gibt. Gedenkt, getan.

Ich gab also noch etwas Zimt hinzu und danach den ungewürzten Thunfisch. Ich liess diesen einige Zeit beidseitig braten, so dass er aber noch schön rot in der Mitte war. Zum Abschluss zwei, drei Drehungen aus der Salzmühle und fertig. Dazu gab es Bratkartoffeln an Rosmarin mit Karottenstreifen und ein Häufchen selbstgemachter Gari (in Reiss- und Pflaumenessig eingelegter Ingwer) (Artikel folgt wohl demnächst – et voilà).

Lecker lecker. Ich war überrascht, wie die Kombination von Zimt und Thunfisch harmonierte – auch die leichte Schärfe war super! Das Essen war so verlockend, dass ich um ein gutes Foto nicht kümmerte. Reichte nur für einen Schnappschuss.

zimtthun