story

...now browsing by tag

 
 

Ein paar Filmtipps

Monday, June 29th, 2009

Wenn ein Film aus Europa kommt oder zumindest starke europäische Teilnahme vorweist, ist dies für mich ein Kaufargument. Nicht dass ich Filme aus Übersee nicht mag, aber kriegt man fünf zufällig ausgewählte Filme, ist vielleicht einer darunter, den es sich zu schauen lohnt. Bei Filmen vom alten Kontintent wird diese Rate höher sein.
Warum dies so ist, hat bestimmt verschiedene Gründe. Die amerikanischen Studios buttern Millionen in Marketing-Budgets, um Filme zu pushen, die nicht mal die DVD, auf der sie gebrannt sind, wert sind und kaufen sich in die Kinos. Kritische, anspruchsvolle oder “unterbesetzte” Filme werden der Mehrheit oft vorenthalten. Filme weg vom Mainstream haben es deutlich schwerer, den Weg nach Europa zu finden.
Zum Zweiten schätze ich, wenn ich nicht immer dieselben Gesichter auf der Leinwand sehe. Klar sind Niro, Hanks & Co. überragende Schauspieler, aber sie sind oft auch verbraucht oder mit anderen der Verbindung zu anderen Rollen belastet. Erscheinen immer wieder neue Haupt- und Nebendarsteller, belebt dies ungemein.

Hier meine Filmvorschläge:

  1. 101 Reykjavik: Verleiht dem Song “Lola” enorme Sympathie
  2. Lilja 4-Ever: Drama zum Menschenhandel in Europa
  3. Adams Äpfel: Rabenschwarze Komödie aus Dänemark
  4. Wilbur Wants to Kill Himself: Wunderschönes Drama über Glück, Liebe und Tod
  5. No Man’s Land: 2 Soldaten, 2 Fronten, 1 Schützengraben
  6. Wer früher stirbt, ist länger tod: Ein Kind sucht unsterblichkeit
  7. Kitchen Stories: Perfekter Küchenaufbau, skandinavischer Humor und ein Hochsitz!

Filme in europäisch-amerikanischer Zusammenarbeit:

  1. Dogville: Genialer Film, praktisch ohne Kulisse
  2. Pan’s Labyrinth: Mischung aus Fantasy und Kriegsdrama
  3. Mulholland Drive: Was als typischer Hollywood-Thriller beginnt, endet als surreales Meisterwerk
  4. 8mm: Tiefstböser Thriller, der unter die Haut geht
  5. The Million Dollar Hotel: Mel Gibson mal anderst

Rein amerikanische Filme:

  1. Mysterious Skin: Bewegende Story zum traurigen Thema Kindsmisshandlung und deren Folgen
  2. 12 Angry Men: Über 50 Jahre alt und schlichtweg genial!
  3. Zodiac: Einer der besten (richtigen) Krimis der letzten Jahre und ein sehr gelunges Remake
  4. Sterben für Anfänger: Urkomisch!
  5. Down in the Valley: Wer Edward Norton mag, wird bestens bedient

I am watching you!

Wednesday, April 15th, 2009

Ich bin heute über eine witzige Story im Zusammenhang mit Google Latitude gestolpert. Google Latitude ist ein Online-Ortungsdienst per Handy, mit welchem Google allen Ausreden ein Ende setzen möchte. Kein “ich hab den Zug verpasst” oder “ich stehe im Stau” mehr, denn die Erweiterung für Google Maps zeigt, wo man sich gerade aufhält – und dies überraschend genau. Natürlich geschieht dies nicht einfach so, sondern man muss sich ein Add-On herunterladen (funktioniert mit den meisten aktuellen Geräten) und Latitude aktivieren. Um nun seine Freunde, Verwandte oder wen auch immer auszumachen, muss die Person zustimmen. Somit kein Grund zur Panik.

Trotzdem gibt es viele Stimmen gegen den Service (wie immer). Wer es nicht verwenden möchte, soll es lassen. Wer kein Problem damit hat, wird bestimmt Spass daran finden. Google verspricht, dass keine Positionsdaten gespeichert werden. Es lässt sich also kein Profil erstellen (zumindest nicht automatisch). Zudem arbeitet Google daran, dass sich Latitude von Zeit zu Zeit selbständig meldet, damit nicht irgendein eifersüchtiger Ehemann heimlich seine Frau überwacht.

Zurück zur Story, über die ich gestoplert bin: Einer Frau in San Francisco wurde auf offener Strasse eine Handtasche entwendet. Und womit konnte der Dieb wohl gefasst werden?