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Google Rezeptsuche – Mag ich!

Friday, February 25th, 2011

Leider noch nicht in der Schweiz verfügbar, aber ein geniales Feature, das ich auf jedenfall nutzen werde! Die Google Rezeptsuche erlaubt nach Zutaten wie “Ingwer”, Anlässen wie “Weihnachten” oder auch nach Kochzeit zu suchen. Prima Sache. Ich freu mich auf’s testen!!!

Hier wird das Feature vorgestellt:

Gari selbstgemacht

Wednesday, September 30th, 2009

Ich liebe es. Jedesmal wenn ich Sushi esse, brauch ich einen oder zwei Nachschläge an Gari! Allgemein hat es mir Ingwer angetan. Sei dies nun als Bonbon, Ginger Ale oder Ginger Beer, im Tee, beim Kochen oder roh.

Als ich neulich beim Arbeiten plötzlich Lust nach Sushi verspürte, kam ich auf den Entschluss Gari selbst herzustellen. So kann ich meine Lust nach Sushi vielleicht etwas tilgen, ohne Fisch zu essen und mein Fischkonsum so etwas dämpfen. Bei der Internet-Recherche stellte sich heraus, dass es Rezepte wie Sand am Meer gibt – vor allem total unterschiedlich. Ich hab mir also einige rausgesucht und diese folgendermassen kombiniert:

Zutaten:

  • 500 Gramm Ingwer
  • 150 ml Reisessig
  • 100 ml Pflaumenessig
  • Halbe Tasse Zucker
  • Salz

Zubereitung:

  • Ingwer schälen und in dünne Streifen schneiden (geht gut mit dem Küchenschäler) – Vorsicht, dass die Richtung stimmt, ansonsten kann der Ingwer zäh werden.
  • Ingwer ausbreiten und leicht salzen. Ca. 2-3 Stunden ruhen lassen.
  • Reis- und Pflaumenessig langsam erhitzen (nicht kochen!), Zucker hinzugeben und rühren bis sich dieser vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Wasser aufkochen, Ingwer rein schmeissen und etwa 1 Minute (je nach Streifendicke etwas länger) drin lassen. Anschliessend abschrecken und sehr gut abtropfen (evt. sogar etwas abtupfen).
  • Ingwer in ein Glas und mit der Essigmischung auffüllen. Voilà.

Der Ingwer kann nun etwa 2 Monate im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wem’s zu scharf ist, der soll beim nächsten mal den Ingwer etwas länger blanchieren.

Mein Glas ist leider schon aufgebraucht. Obwohl mein Ingwer nicht schön rosa wurde (sollte durch den Essig leicht rosa werden), war dieser vorzüglich. Lieber etwas bleich, als künstlich gefärbt (der gekauft ist meist gefärbt).

So sähe das aus, wenn die Farbe stimmt:

Bild von: http://food.3yen.com

Na also! Die Saison ist gerettet.

Tuesday, September 29th, 2009

Und es hat doch noch geklappt! Gestern nach der Arbeit ging ich nochmals in den Wald, um Pilze zu sammeln. “Ein letztes mal”, sagte ich mir. “Wenn ich dieses mal wieder mit leeren Händen (bzw. Papiertüte) nach Hause gehe, dann lass ichs bleiben”.

Am ersten Ort fand ich zwei Maronenröhrlinge. Es hatte noch mehr (ich glaube es waren Rotfüsse), aber die waren bereits modrig und weich. Also ging ich frohen Mutes zum nächsten Ort, wo ich eine Ziegenlippe fand. Ist doch was, aber das reicht noch gar nirgends hin. Nicht mal für einen Risotto. Nun ging ich zu dem Örtchen, wo ich letztesmal den schönen Turnschuh fand. Dieser hing gestern sogar an einem Baum. Ob der gesprungen ist?

Um in den Wald zu kommen, muss man sich erst durch ein paar Büsche kämpfen. Wenn man dies jedoch mal geschafft hat (mit kurzen Hosen und Brennnesselstichen), dann lässt einem der Wald viel Platz. Und da waren sie dann auch. Ein gutes Dutzend schönste Schopftintlinge. Hab ich doch erst kürzlich noch gesagt, dass ich die seit ewigs nicht mehr gesehen hab. Mein Pilztoast war also gerettet!

Lediglich einer war bereits blau-schwarz (deshalb Tintlinge), die anderen waren wunderprächtig:

Anschliessend schlenderte ich noch durch den Wald. Langsam wurde es kühl, aber ich hoffte, ich würde da noch mehr finden. Neben einigen Rehpilzen hab ich aber nichts mehr gefunden. Rehpilze kann man trocknen und anschliessend pulverisieren. So kann man beispielsweise ein Risotto würzen. Für den Toast wären sie nicht geeignet, da sie einen sehr starken Geschmack aufweisen. Auffallend in diesem Waldstück war die Dichte an wirklich giftigen Pilzen. Ich habe sicherlich 6 Knollenblätter und mehrere Dutzend Fliegenpilze gesehen.

Hier ein paar kleine und im Hintergrund in grosser Fliegenpilz:

Zu Hause habe ich die Pilze gereinigt und in Streifen geschnitten. Unschöne Stellen wurden natürlich entfernt. Dazu würfelte ich eine kleine Zwiebel, einen halben Bund Petersilie und ein paar Kartofeln, die ich noch im Kühlschrank hatte. Die Kartoffeln wurden mit Rosmarin angebraten. Anschliessend kamen die Zwiebelwürfel rein bis sie gläsig waren. Danach die Pilze. Auch diese bis sie gläsig waren. Anschliessend mit einem guten Schluck ablöschen und köcheln lassen. Salz und Pfeffer hinzufügen und mit etwas Rahm anreichern. Wer möchte kann noch etwas Bratensauce (gekauft oder selbstgemacht) hinzufügen. Zum Schluss die Petersilie rein und ab auf den warmen Toast. War vorzüglich.

So wurde aus dem hier:

pilze

Das hier (noch ohne Rahm und Petersilie):

pilzpfanne

Keine Würze in der Radiolandschaft Schweiz

Tuesday, September 22nd, 2009

Rezept für ein Schweizer Radiosender im UKW-Netz

Zutaten

  • Mind. 1 nerviger Moderator oder 1 penetrant klingende Moderatorin
  • 4 Tüten Schweizer Charts, wenn möglich Top10
  • 1 Bündel Evergreens
  • 1 grosser Shaker
  • 2-3 unreife Spiel-Shows
  • evt. 1 Möchtegern-Komiker

Und so geht’s

  • Man nehme ein nervigen Moderator und setze diesen in ein Studio
  • Richten Sie nun die Webcam auf ihn und reichen Sie ein Mikrofon
  • Man nehme nun den grossen Shaker zur Hand und fülle diesen mit den vier Tüten Swiss Charts
  • Anschliessend nimmt man das Bündel Evergreens und entfernt dies, falls nötig, von Song-Perlen (bleiben einige hangen ist dies nicht weiter schlimm)
  • Man füge die Evergreens nun zu den Swiss Charts
  • Nehmen Sie nun die unreifen Spiel-Shows und winden Sie sie über dem Abfluss aus bis jegliche Spannung herausgetropft ist
  • Schneiden Sie die Spiel-Shows in Scheiben, damit einige Scheibchen später regelmässig wieder eingeblendet werden können
  • Fügen Sie die restlichen Scheibchen zur klebrigen Masse im Shaker
  • Kosten Sie. Falls die Mischung aufstösst, ist sie perfekt
  • Ansonsten fügen Sie unvorsichtig einen Möchtegern-Komiker hinzu
  • Guten Appetit

Tipp: Wenn möglich lauwarm servieren.

Radio Energy verliert die Konzession und darf nicht mehr UKW senden. An diese Stelle tritt Radio1, das Schwainski Kind mit Zielgruppe “Erwachsene”. Die Radiolandschaft Schweiz (ich spreche vom UKW-Netz) wird um ein Mainstream-Radio gebracht. Zum Glück.

Dazu möchte ich eigentlich nur eins sagen: “Liebe Energy-Fans, hört DRS3 oder Radio24 oder Radio Pilatus oder was auch immer. Es ist ja genau dieselbe Laier.”

Leider kann ich es nicht bei dem Einen belassen und deshalb jammer ich weiter. Tagtäglich sitze ich mit Kopfhörern an meinem Bürotisch und höre MP3s, im Auto schalte ich nur um xx.00 oder ab 18:00 Uhr auf FM um, da ich es wirklich satt habe. Ich habe es satt, täglich mehrmals dieselben Songs zu hören. Ich habe es satt, der nervigen und ach so gut gelaunten Moderatorin zuzuhören. Ich habe es satt, fünf-sechs mal das Review vom 7-Uhr-Spiel zu hören. Ich habe es satt, den ganzen Politiker-Imitatoren ausweichen zu müssen. Ich habe das UKW-Tagesprogramm mehr als SATT!!!

Deshalb freut es mich, dass einer dieser Mainstream-Kanäle nicht länger UKW senden darf. Ob Radio1 nun gut oder schlecht ist, auch darüber lässt sich streiten. Doch es beginnt eine Differenzierung gegenüber den anderen Sendern. Ich spreche noch immer vom redundanten Tagesprogramm (Abends gibt’s wirklich tolle Sachen auf DRS3).

Hinweis zum Post: Ich sass vor und während dem Schreiben dieses Posts ohne Kopfhörer am Arbeitsplatz und unterlag einem plötzlichen Anfall von Schreibwut ausgelöst vom dritten mal “Gives you hell” von einer Band namens “The All-American Rejects”. Sorry. Aber wer hört sich so einen Scheiss an! 3x pro Tag?!?!?

Und nun möchte ich einmal mehr Neil Young danken, der es immer wieder schafft, mich in solchen Situationen zu beruhigen.

Pilzrezept, die Sandwich-Frage und Abwesenheitsnotiz

Tuesday, August 11th, 2009

War in den letzten zwei Wochen dreimal grillen und wurde anschliessend mehrmals nach dem Rezept für die mitgebrachten gefüllten Pilze gefragt. Eigentlich ist dies eine Eigenkreation und sie variierte von mal zu mal – je nachdem, was grad im Kühlschrank zu finden war.

Hier mal die Grundidee:

  • Möglichst grosse Champignons von den Stieln befreien. Stiele beiseite legen.
  • Champignons mit einem ca. 2-3 mm dicken spitzigen Gegenstand unten durchstechen (damit der Saft später ablaufen kann)
  • Krug oder Mixer-Krug mit folgenden Zutaten füllen:
    • 4-5 sonnengetröcknete in Olivenöl eingelegte Tomaten
    • 1-2 Knoblauchzehen
    • Sauerrahm
    • Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie oder was man halt so hat/mag)
    • Contadou, Frischkäse oder ähnliches
    • Salz & Pfeffer
    • Olivenöl
    • Pilzstile
  • Das Ganze gut mixen und anschliessend gleichmässig in die Pilze verteilen

Ich denke, man könnte auch die Sprinz/Parmesan Resten noch aufbrauchen. Wohl aber nur um etwas zu würzen.

Wenn wir schon beim Essen sind, stelle ich mir wie gestern wieder die Frage: “Ab wann darf man ein Sandwich, Sandwich nennen?”
Zu dieser Frage kam es gestern, als ich im Zug Richtung Neuchâtel sass und ich mich aufgrund knapper Verbindungen am Zürcher HB Sandwich stand bedienen musste. Ein unterarmgrosses, dickes (nicht allzu trockenes, aber sicher nicht frisches) Brot mit etwas Butter bestrichen und gefüllt mit sage und schreibe fünf Scheiben Salami.
Auch im Coop, Migros & Co. sind die Sandwiches immer sehr spärlich belegt. Klar, Marge woimmer es geht. Aber ich wäre sicherlich bereit einen etwas höheren Preis (obwohl man die Dinger eh überbezahlt) zu bezahlen, wenn ich dafür aber ein richtiges Sandwich bekäme. Naja, zum Glück muss ich nur selten auf ein solches Angebot zurückgreifen.

Jetzt stehen erstmal 5 Tage Camping an. Losone TI ich komme. Seit beinahe zehn Jahren gönnen ich und meine Freunde uns einige Tage im legendären Camping Zandone.