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Google Rezeptsuche – Mag ich!

Friday, February 25th, 2011

Leider noch nicht in der Schweiz verfügbar, aber ein geniales Feature, das ich auf jedenfall nutzen werde! Die Google Rezeptsuche erlaubt nach Zutaten wie “Ingwer”, Anlässen wie “Weihnachten” oder auch nach Kochzeit zu suchen. Prima Sache. Ich freu mich auf’s testen!!!

Hier wird das Feature vorgestellt:

Thunfisch Chilli/Zimt gegrillt

Tuesday, September 29th, 2009

Neulich habe ich mir nach dem Arbeiten ein schönes Stück Thunfisch gegönnt (200gr). Zu Hause hab ich mir überlegt, wie ich das gute Stück zubereiten soll. Normalerweise mag ich Fisch ganz simpel. Etwas Salz & Pfeffer und eventuell (je nach Fisch) noch im Ei/Mehl wenden. Auch diesmal soll es ganz simpel werden. Ich nahm also eine Chilli-Schote, schnitt diese entzwei und entkernte sie. Anschliessend machte ich etwas Öl heiss und packte die Chilli rein. Im Hinterkopf hatte ich ein schonmal gekochtes Rezept (ich glaube  es war Butter Chicken), in welchem man auch Zimt schon am Anfang ins heisse Öl gibt. Gedenkt, getan.

Ich gab also noch etwas Zimt hinzu und danach den ungewürzten Thunfisch. Ich liess diesen einige Zeit beidseitig braten, so dass er aber noch schön rot in der Mitte war. Zum Abschluss zwei, drei Drehungen aus der Salzmühle und fertig. Dazu gab es Bratkartoffeln an Rosmarin mit Karottenstreifen und ein Häufchen selbstgemachter Gari (in Reiss- und Pflaumenessig eingelegter Ingwer) (Artikel folgt wohl demnächst – et voilà).

Lecker lecker. Ich war überrascht, wie die Kombination von Zimt und Thunfisch harmonierte – auch die leichte Schärfe war super! Das Essen war so verlockend, dass ich um ein gutes Foto nicht kümmerte. Reichte nur für einen Schnappschuss.

zimtthun

Mein Lieblings-Blog wird handfest

Wednesday, September 9th, 2009

Was gibt es Schöneres zu lesen als fesselnd geschriebene, spannende Artikel mit schönen Bildern und einer Prise Humor? Richtig, nicht viel. Genau dies setzt Claudio Del Principe auf seinem Blog “Anonyme Köche” um. Dass dieser Herr “kochsüchtig” ist, glaubt man spätestens nach dem Lesen einiger Posts. Mit Liebe zum Detail, Wortwitz und makellosem Schreibstil tippt er wöchentlich 1-2 Artikel ins Netz. Dies reicht von Rezepten zum Nachkochen bis zu Reiseberichten und Meinungsäusserungen. Nun gibt’s den Blog auch in Print. Ich empfehle euch beides.

Kopiert vom Blog:
(Noch) nicht in jeder besseren Metzgerei oder Delikatessabteilung, aber ab dem 1. September 2009 beim Buchhändler des Vertrauens. Der Verlag Gräfe und Unzer (GU), München, hat «Anonyme Köche», Geschichten und Rezepte, kompromisslos und kunstvoll als Buch umgesetzt.

Also Schluss mit Speichelfluss vor dem Bildschirm – Buch kaufen, darin schmökern, daran schnuppern, daraus kochen, damit glücklich werden.

Und das Beste: Wer fertig ist mit Buchlesen, bekommt hier auf dem Blog immer frischen Nachschlag. Lasst es Euch schmecken!

Claudio

Das Buch kostet 35.90 und besteht aus 192 Seiten. Ich werde es mir, wenn nur aus purem Wunsch nach handfestem Material, wohl eher nicht kaufen. Die ersten Feedbacks von Neulesern sind überaus positiv, nicht aber diejenigen der Blog-Leser. Nicht viel Neues sei darin zu entdecken, wenn man die Artikel bereits kenne.

Kurzbeschreibung:
Kompromisslos, intelligent, unwiderstehlich:
ANONYME KÖCHE ist ein Kochbuch der seltenen Art, in dem kluger Wortwitz und mitreißender Kochwahn aufeinandertreffen. Claudio Del Principe, Mitbegründer des Schweizer Foodblogs anonymekoeche.net beschreibt in seinem Buch die Welt aus der Sicht eines Kochsüchtigen, mit spitzer Feder, einer großen Portion Selbstironie und einem ausgewählten Schatz an Rezepten, deren Motto heißen könnte: Die Vollendung der Schlichtheit! Linsen oder Gnocchi, Rhabarberkuchen, Wolfsbarsch oder Filetsteak, alles Ergebnisse exzessiver Kochlust, locken nicht nur an den gedeckten Tisch, sondern auch und vor allem an den eigenen Herd. Denn nach dieser erstaunlichen Lektüre ahnt selbst der Kochmuffel: Kochen mit Leib und Seele macht einfach glücklich!

Zu kaufen gibt’s das Buch hier und hier.

Der Frühling naht …

Friday, March 20th, 2009

Ja, es ist soweit: Die Tage werden länger, die Gemüter fröhlicher, das Wetter milder – es wird Frühling. Als ich neulich von der Arbeit nach Hause fuhr, vernahm ich beim Staustehen einen feinen Bärlauch-Genuss. Kaum zu Hause hatte ich das Bedürfnis, nach draussen Bärlauch sammeln zu gehen. In meinem ersten fEinblick geht es also um Bärlauch – Bärlauch-Pesto.

Gerüstet mit einem Papiersack fuhr ich mit dem Fahrrad in den nahe gelegenen Wald, um die Tasche mit gehörig Bärlauch zu füllen. Die perfekte Zeit, der Bärlauch ist “jung” und es gibt beinahe keine schlechten Blätter. So hatte ich meine Tasche relativ schnell mit ungefähr einem knappen Kilo Bärlauch gefüllt. Auf dem Nachhauseweg besorgte ich mir noch einen halben Liter kaltgepresstes Olivenöl und 300g Pinienkernen.

Zu Hause habe ich den Bärlauch kalt gewaschen und anschliessend gut abgetropft und auf einem frischen Handtuch ausgebreitet.

Anschliessend zupfte ich die Blätter in kleine Stücke und mischte diese mit dem Olivenöl und den Kernen. Als ich nun den Inhalt mit meinem Pürierstab zu leckerer Pesto verkleinern wollte, kam die böse Überraschung. Das Ding taugt nicht! Zu klein der Kopf und zu schnell verstopft. Nachbar sei Dank, kam ich dann zu einem Mixer, der dies nun übernehmen sollte. Ein kleiner, aber tüchtiger Küchenhelfer (kein solch bestialisches Gerät). Mit etwas Geduld war es also soweit. Die Pesto sieht doch wirklich nach Pesto aus.

Ich habe die Pesto noch mit etwas mehr Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone und mit Salz&Pfeffer verfeinert. Anschliessend in kleine Gläschen abefüllt und kühl gestellt.

Natürlich musste ich die frische Pesto auch kosten. Zu der zum Gebrauch bereiten Pesto, habe ich noch eine halbe Zehe Knoblauch und Parmesan hinzugefügt. Das Ganze habe ich im Wasserbad leicht erwärmt. Zusammen mit meinen Nachbarn liessen wir uns dann die frische Pesto schmecken. Und wahrlich: Sie schmeckte vorzüglich …

Meine erste, selbst gemachte Pesto:

Im Nachhinein möchte ich noch Claudio danken, der mich wohl unbewusst inspiriert hat, auch wiedermal selber zum Bärlauch zu greifen.