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Warum viele Leute Angst vor Google & Co. haben

Monday, July 19th, 2010

Jetzt wissen wir, wovor die Datenschützer sich wirklich fürchten. Hier die Antwort:

Kommt das Apple Tablet?

Wednesday, January 27th, 2010

Heute ist es soweit. Apple lässt die Katze aus dem Sack und bringt somit die brondelnde Gerüchteküche zum Schweigen. Wie so oft hat Apple gezeigt, dass ihre Stärke nicht nur bei Produktinnovationen liegt, sondern hauptsächlich im Marketing.

Apple reitet dank dem iPhone und den Einnahmen aus dem App-Store auf der Erfolgswelle. Schätzungen ergeben, dass bisher über 4 Mrd. USD auf dem App Store umgesetzt wurden.  Aufgrund diesem beeindruckenden Erfolg kann Apple im Moment auch noch über die Probleme mit der Piraterie hinweg schauen – dies kostet Apple schätzungsweise ca. 450 Mio. USD seit Launch des iPhones.

Doch nicht genug, das nächste Produkt soll heute auf den Markt kommen. Die Rede ist von einem Tablet PC, dessen Name aber noch nicht feststeht (neben iSlate und iPad gab es unzählige weitere Spekulationen). Auch die Hardware-Details lassen sich nur auf Gerüchte zurückführen. Fakt ist, dass die Gerüchte um das Tablet bereits 2002 begonnen haben, was dieser Artikel wunderschön aufarbeitet.

Was kann das Tablet?
Hier ist man sich ziemlich einig und man muss auch kein Experte sein, um den Funktionsumfang des Tablets einzugrenzen. Das Tablet wird ein Multimedia-Gadget, das neben dem Filme und Musik abspielen, hauptsächlich auch für Online-Funktionen gebraucht wird (Surfen, Mailen, etc.). Dazu braucht es eine leistungsfähige WLAN-Karte und (so hoff ich doch) einen SIM-Slot für Datenabos. Dank Amazon’s Kindle springt man auf den E-Book-Zug auf und trumpft hoffentlich mit interessanten Kooperationen auf.  Selbstverständlich können auch gängige Office-Anwendungen ausgeführt werden. Multitouch, einfaches Verwalten von Apps und Bewegungssensoren werden ganz wie bei iPhone ebenfalls enthalten sein.

Apple macht Kohle
Interessant sind die Gerüchte um das Betriebssystem, wo man davon ausgeht, dass entweder ein iPhone-basiertes OS laufen wird oder aber ein auf OS X aufbauendes. Wobei dies für den normalen Nutzer nebensächlich ist, wenn man den vielen Usablity-Lobgesängen auf Apple Glauben schenken darf. Viel wichtiger ist, dass das Tablet auf den Services App Store und iTunes aufbaut. Hier kommt schlussendlich das grosse Geld rein.

Im Falle von Apple verdient das Unternehmen zwar schon richtig dick an der Hardware, was nur wenige von sich behaupten können (zu diesem Thema alleine könnte ich seitenweise schreiben :)). Doch langfristig lässt sich mit den Apps und Multimedia-Käufen richtig Geld machen.

Schlüssel zum Erfolg
Apples Erfolg liegt einerseits bei den Produkten selber, welche jeweils sehr hübsch designt sind und qualitativ auch etwas hergeben. Die Software ist verständlich und aufs Wesentliche reduziert. All diese Produkte sind übersichtlich im Sortiment angeordnet und die treue Kundschaft kennt mittlerweile die Release-Daten neuer Produkte. Dieser eingespielte Produktlebenslauf basiert nicht auf Zufall, sondern ist sehr sorgfälltig durchdacht und wurde lanjährig aufgebaut.

Die zweite, und meiner Meinung nach die Grösste, Stärke liegt im Marketing von Apple. Was bereits im oben genannten Punkt beginnt. Hier spreche ich nicht von den klassischen “Apple ist besser als Microsoft“-Werbespots, die mittlerweile eher fahl als frisch und witzig sind; sondern über die gezielte Einführung eines Produktes mittels schüren von Gerüchten. Beim sogenannten Seed-Marketing geht es darum Themen präzise zu platzieren und einen viralen Effekt zu erzielen. Die um Apple bestehende Community nimmt diese Themen dankbar auf und verbreitet diese wie wild.

Apple gibt Informationen gezielt und häppchenweise in den Umlauf und baut eine riesige Spannung auf, welche an einem vorgegebenen Datum aufgelöst wird. Ich kenne kein anderes unternehmen, welches über ein solches Geschick in der Dramaturgie einer Produkteinführung verfügt. Erstaunlich ist insbesondere, dass es trotz Apple’s Grösse so hervorragend funktioniert. Scheinbar wird viel Aufwand betrieben, um keine Löcher zuzulassen.

Mittlerweile fügt sich nicht nur die Community diesem Einführungsprozess, sondern viel mehr die Konkurrenz. Je klarer die Gerüchte werden, um so eifriger versucht man darauf zu reagieren. An der letzten CES waren die Tablets eines der meist diskutierten Produkte. Oft grenzt sich Apple aber von der übrigen Hard- und Software mit einer neuen, innovativen Funktion ab (wie z.B. Multi-Touch beim iPhone). Erstaunlicherweise muss diese Funktion nicht mal besonders wichtig oder besonders nützlich sein – manchmal noch nicht mal etwas Neues, sondern etwas gar Selbstverständliches (wie sehr hat man auf das Copy-Pasten beim iPhone gewartet? Und mich würde es wundern, wie oft es effektiv gebraucht wird).

Fazit
Mich erstaunt das ganze Drumherum, das Apple so erfolgreich schührt. Auch ich verfolge diese Entwicklung mit Spannung und erwarte auch mit Spannung das hoffentlich heute präsentierte Produkt. Trotzdem hab ich mich nicht von Apple bekehren lassen (evt. liest man das auch dem obigen Text – ausser iPod / iTunes).

Gegenüber Tablets bin ich eher skeptisch. Ich glaube nicht an deren Erfolg, hat man mit der Smartphone-Notebook Kombination schon genügend mobile Geräte. Ich brauche keinen Lückenfüller. Und beim Pendeln kann ich auch gut mit Papier leben. Und sobald ich nicht auf einer Tastatur schreibe, fühle ich mich unsicher und ineffizient. Hier sehe ich Potenzial für die “innovative Neuerung”, welche ich oben erwähnt habe. Ein Touchscreen mit Response. D.h. eine Tastatur auf dem Touchscreen.

Trotzdem traue ich Apple den Erfolg zu und vor allem traue ich Ihnen zu, dass sie ein neues Bedürfnis schaffen könnten. Auch wenn das Produkt lediglich in der Community Anklang findet, kann mittlerweile von einem grossen Absatzmarkt gesprochen werden.

Einige visuellen Gerüchte zum Tablet:

Und wenn wir doch schon …
… bei Apple sind, möchte ich euch diesen gelungenen Vergleich nicht vorenthalten: Apple vs Google – Benevolent Dictatorship Vs Free Democracy?

Wobei ich sowohl bei Apple das “Benevolent”, sowie bei Google das “Free” in Klammern setzen würde :)

Finde 12 Unterschiede

Thursday, November 26th, 2009

Schon tragisch. Das untenstehende Bild zeigt die Bildsuchresultate von Google mit dem Begriff: “tiananmen square protest”

Tanz der Giganten – es geht drunter und drüber im Online-Markt

Wednesday, August 5th, 2009

Es tut sich was im weltweiten Online-Markt:

Ich bin wirklich gespannt, wohin wir uns bewegen. Ich denke, dass einer der grösseren Verlierer einmal mehr eBay sein könnte. Ihr Hauptgeschäft verzeichnet kaum Wachstum, wogegen der Hauptkonkurrent Amazon kräftig zulegt. Zudem kommen neue Konkurrenten bei Pay Pal und Skype hinzu.

Auch Apple bewegt sich in gefährlichem Gewässer. Sind sie wirklich schon bereit für einen Kampf gegen den langjährigen Partner Google? Microsoft hat zwar immer noch Probleme mit ihren Produkten, hat aber eine bessere Marktposition und ist sich den ruppigen Seegang besser gewohnt.

It’s all googled, lightning fast, with Bing!

Tuesday, June 30th, 2009

Collegehumor.com nimmt Bing und den kürzlichen Google-Ausfall auf die Schippe:

Quelle: www.collegehumor.com

Passend zum Thema bin ich heute über einen spannenden Artikel gestossen. Eine Studie zeigt, dass Bing sowohl visuell, als auch inhaltlich besser als Google abschneidet. Trotzdem ist die Mehrheit der Probanden nicht gewillt, die Standardsuchmaschine zu wechsseln – dies aufgrund bezogener Services und der Gewohnheit.

“Bing generates interest,” one user wrote, “but it’s hard to take me away from Google because I’m so comfortable with it.”

Sinnvolle Alternativen zu Google und Wikipedia

Thursday, May 28th, 2009

Ich bin heute auf zwei tolle Seiten gestossen. Leider kam ich noch nicht dazu diese wirklich ausführlich zu testen, doch der erste Eindruck hat mich wirklich überzeugt. Natürlich möchte ich euch diese nicht vorenthalten.

Navify – Das multimediale Wikipedia
Wer Videos, Sounds und eine Vielzahl Bilder auf Wikipedia vermisst hat, ist mit Navify bestens bedient. Die Webseite bietet nicht nur digitale Aufwertung, sondern auch verschiedene Möglichkeiten, die Informationen zu verbreiten oder zu speichern (z.B. Einbinden von ganzen Seiten (siehe unten), Kommentarfunktion, etc.).

Evri – Was Google sein möchte
Sieht man die letzten News bezüglich Stossrichtung von Google, ist Evri genau etwa das. Mit einer Suchabfrage erscheinen klassische Suchresultate (gegliedert in Themenbereiche), verwandte Themen, Bilder, Videos, Wikipedia Definitionen, Google Maps Anbindung, Twitter-Kommentare zum Suchbegriff, etc.
Wirft man einen Blick auf die Startseite, erkennt man relativ schnell, dass Evri noch im Beta-Status ist (und nicht nur wegen dem Logo ;)). Trotz und wegen Beta werde ich in Zukunft mal Evri testen.

Hier zwei Beispiele für den Suchbegriff “Matterhorn”:

>>> Navify Suchergebnis

>>> Evri Suchergebnis

Drei neue nützliche Funktionen von Google

Friday, April 24th, 2009

Diese Woche war geprägt von Google-Entdeckungen. Was heisst, ich habe gleich drei neue Angebote von Google entdeckt, welche für mich ziemlich vielversprechend aussehen:

Google Insight for Search: Dieser Service bietet Einblick in die Suchabfragen von Google, anderst als bei Google Trends kann man hier mehr spezifizieren und gewünschte Ergebnisse zusammenstellen. Für mein iGoogle habe ich mir folgenden Screen zusammengestellt:

  • Product Search Germany – last 7 days
  • Product Search Germany – last 30 days
  • Google Searches Switzerland – last 30 days
  • Google News Searches Switzerland – last 7 days

Die Resultate sind wirklich gut und lassen gewisse Tendenzen und Schlüsse aus sich ziehen. Google unterscheidet zwischen “Search Terms” und “Rising Searches”. Wobei “Search Terms” die eigentlichen Suchbegriffpopularität darstellt und “Rising Searches”, Suchbegriffe, die in der gewählten Periode vermehrt gesucht wurden.
Google Insight for Search lässt sich nach Suchbegriffe, Regionen und Zeitspannen teilen, wobei man anschliessend noch selektieren kann, welche Resultate gefragt waren (News, Bilder, etc.) und in welcher Zeitspanne (Woche, Monat(e), Jahr(e)). Google lässt sogar zu, dass man dies auf Kategorienebene abfragen kann. Google Insight Search kann somit beispielsweise zur Bestimmung aktueller und relevanter Keywords genutzt werden.

Google Similar Images: Dieser Service befindet sich noch im Labs-Verzeichnis. Google hilft bei der Bildersuche und nimmt dem Anwender viel Arbeit ab. Beispielsweise suche ich nach “Zug”, zeigt Google Images Züge an, aber auch die Stadt Zug. Klickt man auf die Stadt, erscheinen mehrere Bilder der Stadt, unter anderem der See. Ich klicke also weiter auf den See und komme unter anderem auf ein Bild mit dem Rigi (ein bekannter Berg in der Region), wähle ich dieses aus, liefert mier Google mehr Bilder zum Berg. Diese semantische Vernetzung ist schlichtweg genial. Man erhält innert Kürze tolle Suchresultate. Leider sind noch nicht alle Bilder indexiert und verlinkt, wie und bis wann Google dies verwirklicht ist offen. Trotzdem möchte ich ein kleines Beispiel zeigen: Ich möchte einen Gutschein für ein Wochenende in London erstellen. Da gibt es doch bestimmt einige berühmte Wahrzeichen (Brücke und Turm oder so). Ich tippe also London ein, um ein gutes Bild zu erhalten.

Google zeigt mir einige Bilder von London. Vom Big Ben bis zur Stadtkarte. Ich entscheide mich für die Tower Bridge:

Ich klicke auf die Tower Bridge, um mehr Bilder davon zu erhalten:

Das Resultat kann sich definitiv sehen lassen. Ich habe innert einer Suchabfrage und einem Klick die gewünsche Auswahl trotz anderem Suchbegriff. Interessant wird es, wenn Google dies für normale Suchabfragen aufschaltet (“Similar Search”), da viele Suchabfragen mittlerweile total überfüllt sind von Ramschresultaten.

Google News Timeline: Wer schon einmal im Internet recherchieren musste und die Chronologie ein wichtiger Punkt war, wird diese Funktion lieben. Google ordnet die Suchresultate chronologisch und nimmt so bei einer aufbauenden Recherche viel Arbeit ab. Kein mühsames, manuelles zusammenstellen mehr. Die Spanne der Schritte kann gewählt werden (Tage, Wochen, Monate, Jahr, Jahrzehnt) oder man kann fix per Datum suchen. Unten ist ein Beispiel aufgeführt mit der Suchabfrage “UBS Bank”, nach Monaten gestaffelt.

Ich persönlich habe mir alle drei Services dick unterstrichen und werde bei Bedarf gerne auf diese zurückgreifen.

I am watching you!

Wednesday, April 15th, 2009

Ich bin heute über eine witzige Story im Zusammenhang mit Google Latitude gestolpert. Google Latitude ist ein Online-Ortungsdienst per Handy, mit welchem Google allen Ausreden ein Ende setzen möchte. Kein “ich hab den Zug verpasst” oder “ich stehe im Stau” mehr, denn die Erweiterung für Google Maps zeigt, wo man sich gerade aufhält – und dies überraschend genau. Natürlich geschieht dies nicht einfach so, sondern man muss sich ein Add-On herunterladen (funktioniert mit den meisten aktuellen Geräten) und Latitude aktivieren. Um nun seine Freunde, Verwandte oder wen auch immer auszumachen, muss die Person zustimmen. Somit kein Grund zur Panik.

Trotzdem gibt es viele Stimmen gegen den Service (wie immer). Wer es nicht verwenden möchte, soll es lassen. Wer kein Problem damit hat, wird bestimmt Spass daran finden. Google verspricht, dass keine Positionsdaten gespeichert werden. Es lässt sich also kein Profil erstellen (zumindest nicht automatisch). Zudem arbeitet Google daran, dass sich Latitude von Zeit zu Zeit selbständig meldet, damit nicht irgendein eifersüchtiger Ehemann heimlich seine Frau überwacht.

Zurück zur Story, über die ich gestoplert bin: Einer Frau in San Francisco wurde auf offener Strasse eine Handtasche entwendet. Und womit konnte der Dieb wohl gefasst werden?