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Gari selbstgemacht

Wednesday, September 30th, 2009

Ich liebe es. Jedesmal wenn ich Sushi esse, brauch ich einen oder zwei Nachschläge an Gari! Allgemein hat es mir Ingwer angetan. Sei dies nun als Bonbon, Ginger Ale oder Ginger Beer, im Tee, beim Kochen oder roh.

Als ich neulich beim Arbeiten plötzlich Lust nach Sushi verspürte, kam ich auf den Entschluss Gari selbst herzustellen. So kann ich meine Lust nach Sushi vielleicht etwas tilgen, ohne Fisch zu essen und mein Fischkonsum so etwas dämpfen. Bei der Internet-Recherche stellte sich heraus, dass es Rezepte wie Sand am Meer gibt – vor allem total unterschiedlich. Ich hab mir also einige rausgesucht und diese folgendermassen kombiniert:

Zutaten:

  • 500 Gramm Ingwer
  • 150 ml Reisessig
  • 100 ml Pflaumenessig
  • Halbe Tasse Zucker
  • Salz

Zubereitung:

  • Ingwer schälen und in dünne Streifen schneiden (geht gut mit dem Küchenschäler) – Vorsicht, dass die Richtung stimmt, ansonsten kann der Ingwer zäh werden.
  • Ingwer ausbreiten und leicht salzen. Ca. 2-3 Stunden ruhen lassen.
  • Reis- und Pflaumenessig langsam erhitzen (nicht kochen!), Zucker hinzugeben und rühren bis sich dieser vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Wasser aufkochen, Ingwer rein schmeissen und etwa 1 Minute (je nach Streifendicke etwas länger) drin lassen. Anschliessend abschrecken und sehr gut abtropfen (evt. sogar etwas abtupfen).
  • Ingwer in ein Glas und mit der Essigmischung auffüllen. Voilà.

Der Ingwer kann nun etwa 2 Monate im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wem’s zu scharf ist, der soll beim nächsten mal den Ingwer etwas länger blanchieren.

Mein Glas ist leider schon aufgebraucht. Obwohl mein Ingwer nicht schön rosa wurde (sollte durch den Essig leicht rosa werden), war dieser vorzüglich. Lieber etwas bleich, als künstlich gefärbt (der gekauft ist meist gefärbt).

So sähe das aus, wenn die Farbe stimmt:

Bild von: http://food.3yen.com

Thunfisch Chilli/Zimt gegrillt

Tuesday, September 29th, 2009

Neulich habe ich mir nach dem Arbeiten ein schönes Stück Thunfisch gegönnt (200gr). Zu Hause hab ich mir überlegt, wie ich das gute Stück zubereiten soll. Normalerweise mag ich Fisch ganz simpel. Etwas Salz & Pfeffer und eventuell (je nach Fisch) noch im Ei/Mehl wenden. Auch diesmal soll es ganz simpel werden. Ich nahm also eine Chilli-Schote, schnitt diese entzwei und entkernte sie. Anschliessend machte ich etwas Öl heiss und packte die Chilli rein. Im Hinterkopf hatte ich ein schonmal gekochtes Rezept (ich glaube  es war Butter Chicken), in welchem man auch Zimt schon am Anfang ins heisse Öl gibt. Gedenkt, getan.

Ich gab also noch etwas Zimt hinzu und danach den ungewürzten Thunfisch. Ich liess diesen einige Zeit beidseitig braten, so dass er aber noch schön rot in der Mitte war. Zum Abschluss zwei, drei Drehungen aus der Salzmühle und fertig. Dazu gab es Bratkartoffeln an Rosmarin mit Karottenstreifen und ein Häufchen selbstgemachter Gari (in Reiss- und Pflaumenessig eingelegter Ingwer) (Artikel folgt wohl demnächst – et voilà).

Lecker lecker. Ich war überrascht, wie die Kombination von Zimt und Thunfisch harmonierte – auch die leichte Schärfe war super! Das Essen war so verlockend, dass ich um ein gutes Foto nicht kümmerte. Reichte nur für einen Schnappschuss.

zimtthun