fEinblick

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Pilzrezept, die Sandwich-Frage und Abwesenheitsnotiz

Tuesday, August 11th, 2009

War in den letzten zwei Wochen dreimal grillen und wurde anschliessend mehrmals nach dem Rezept für die mitgebrachten gefüllten Pilze gefragt. Eigentlich ist dies eine Eigenkreation und sie variierte von mal zu mal – je nachdem, was grad im Kühlschrank zu finden war.

Hier mal die Grundidee:

  • Möglichst grosse Champignons von den Stieln befreien. Stiele beiseite legen.
  • Champignons mit einem ca. 2-3 mm dicken spitzigen Gegenstand unten durchstechen (damit der Saft später ablaufen kann)
  • Krug oder Mixer-Krug mit folgenden Zutaten füllen:
    • 4-5 sonnengetröcknete in Olivenöl eingelegte Tomaten
    • 1-2 Knoblauchzehen
    • Sauerrahm
    • Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie oder was man halt so hat/mag)
    • Contadou, Frischkäse oder ähnliches
    • Salz & Pfeffer
    • Olivenöl
    • Pilzstile
  • Das Ganze gut mixen und anschliessend gleichmässig in die Pilze verteilen

Ich denke, man könnte auch die Sprinz/Parmesan Resten noch aufbrauchen. Wohl aber nur um etwas zu würzen.

Wenn wir schon beim Essen sind, stelle ich mir wie gestern wieder die Frage: “Ab wann darf man ein Sandwich, Sandwich nennen?”
Zu dieser Frage kam es gestern, als ich im Zug Richtung Neuchâtel sass und ich mich aufgrund knapper Verbindungen am Zürcher HB Sandwich stand bedienen musste. Ein unterarmgrosses, dickes (nicht allzu trockenes, aber sicher nicht frisches) Brot mit etwas Butter bestrichen und gefüllt mit sage und schreibe fünf Scheiben Salami.
Auch im Coop, Migros & Co. sind die Sandwiches immer sehr spärlich belegt. Klar, Marge woimmer es geht. Aber ich wäre sicherlich bereit einen etwas höheren Preis (obwohl man die Dinger eh überbezahlt) zu bezahlen, wenn ich dafür aber ein richtiges Sandwich bekäme. Naja, zum Glück muss ich nur selten auf ein solches Angebot zurückgreifen.

Jetzt stehen erstmal 5 Tage Camping an. Losone TI ich komme. Seit beinahe zehn Jahren gönnen ich und meine Freunde uns einige Tage im legendären Camping Zandone.

Der Frühling naht …

Friday, March 20th, 2009

Ja, es ist soweit: Die Tage werden länger, die Gemüter fröhlicher, das Wetter milder – es wird Frühling. Als ich neulich von der Arbeit nach Hause fuhr, vernahm ich beim Staustehen einen feinen Bärlauch-Genuss. Kaum zu Hause hatte ich das Bedürfnis, nach draussen Bärlauch sammeln zu gehen. In meinem ersten fEinblick geht es also um Bärlauch – Bärlauch-Pesto.

Gerüstet mit einem Papiersack fuhr ich mit dem Fahrrad in den nahe gelegenen Wald, um die Tasche mit gehörig Bärlauch zu füllen. Die perfekte Zeit, der Bärlauch ist “jung” und es gibt beinahe keine schlechten Blätter. So hatte ich meine Tasche relativ schnell mit ungefähr einem knappen Kilo Bärlauch gefüllt. Auf dem Nachhauseweg besorgte ich mir noch einen halben Liter kaltgepresstes Olivenöl und 300g Pinienkernen.

Zu Hause habe ich den Bärlauch kalt gewaschen und anschliessend gut abgetropft und auf einem frischen Handtuch ausgebreitet.

Anschliessend zupfte ich die Blätter in kleine Stücke und mischte diese mit dem Olivenöl und den Kernen. Als ich nun den Inhalt mit meinem Pürierstab zu leckerer Pesto verkleinern wollte, kam die böse Überraschung. Das Ding taugt nicht! Zu klein der Kopf und zu schnell verstopft. Nachbar sei Dank, kam ich dann zu einem Mixer, der dies nun übernehmen sollte. Ein kleiner, aber tüchtiger Küchenhelfer (kein solch bestialisches Gerät). Mit etwas Geduld war es also soweit. Die Pesto sieht doch wirklich nach Pesto aus.

Ich habe die Pesto noch mit etwas mehr Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone und mit Salz&Pfeffer verfeinert. Anschliessend in kleine Gläschen abefüllt und kühl gestellt.

Natürlich musste ich die frische Pesto auch kosten. Zu der zum Gebrauch bereiten Pesto, habe ich noch eine halbe Zehe Knoblauch und Parmesan hinzugefügt. Das Ganze habe ich im Wasserbad leicht erwärmt. Zusammen mit meinen Nachbarn liessen wir uns dann die frische Pesto schmecken. Und wahrlich: Sie schmeckte vorzüglich …

Meine erste, selbst gemachte Pesto:

Im Nachhinein möchte ich noch Claudio danken, der mich wohl unbewusst inspiriert hat, auch wiedermal selber zum Bärlauch zu greifen.