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Schlägerein im Eishockey – die Presse will’s

Friday, August 28th, 2009

Schon witzig, wie die Presse aus einer bereits bestehenden Regel, eine scheinbare Neuerung macht. Das heisst, gemäss 20 Minuten, NZZ & Co. sollen im Eishockey die Regeln bei Schlägerein gelockert werden. Die Schiedsrichter sollen bei Tächtelmächtel zwischen zwei Spielern hauptsächlich dafür sorgen, dass keine weiteren Spieler eingreifen. Bei kleineren Rangeleien gibt es zwei oder zwei plus zwei Minuten sowie allenfalls eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Bei groben Delikten (z.B. wenn ohne Handschuhe geprügelt wird), müssen die Spieler frühzeitig unter die Dusche. Dies ist nicht neu. Die Regeln werden also nicht gelockert und es erwarten uns somit auch nicht mehr Raufereien.

Hockeyfans hat dies richtig gestellt und zugleich die Community befragt, was sie davon hält und wünscht. Das Resultat ist klar. Satte 87% begrüsst ein ruppigeres Spiel. Lediglich 13% befinden, dass Schlägerein härter geahndet werden sollen.

In der NHL gehören Schlägerein zum Eishockey wie der Haargel zum Fussball. Die europäischen Ligen bemühen sich jedoch, Kämpfe härter zu verurteilen. Ich schliesse mich da der nordamerikanischen Meinung an. Faustkämpfe sind Teil des Spiels. Nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch Teil des taktischen Spiels. Spieler wie Crosby, Sedin, etc. versucht man durch Einschüchterung aus dem Spiel zu nehmen (was auch oft gelingt). Andere Stars können sich da besser wehren (Ingila, Lecavalier, etc.). Es entstehen neue Spielertypen, vielseitigeres Eishockey und mehr Intensität.

“Top 5 Hockey Fights” (Quelle: YouTube)

In gut zwei Wochen erscheint das lang ersehnte “NHL 10″ von EA Sports. Ich bin gespannt, ob und wie oft Prügeleien in der Schweizer Liga möglich sind und wie diese geahndet werden ;)

Hier der Trailer zum Spiel (Quelle: YouTube):

Pilzrezept, die Sandwich-Frage und Abwesenheitsnotiz

Tuesday, August 11th, 2009

War in den letzten zwei Wochen dreimal grillen und wurde anschliessend mehrmals nach dem Rezept für die mitgebrachten gefüllten Pilze gefragt. Eigentlich ist dies eine Eigenkreation und sie variierte von mal zu mal – je nachdem, was grad im Kühlschrank zu finden war.

Hier mal die Grundidee:

  • Möglichst grosse Champignons von den Stieln befreien. Stiele beiseite legen.
  • Champignons mit einem ca. 2-3 mm dicken spitzigen Gegenstand unten durchstechen (damit der Saft später ablaufen kann)
  • Krug oder Mixer-Krug mit folgenden Zutaten füllen:
    • 4-5 sonnengetröcknete in Olivenöl eingelegte Tomaten
    • 1-2 Knoblauchzehen
    • Sauerrahm
    • Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie oder was man halt so hat/mag)
    • Contadou, Frischkäse oder ähnliches
    • Salz & Pfeffer
    • Olivenöl
    • Pilzstile
  • Das Ganze gut mixen und anschliessend gleichmässig in die Pilze verteilen

Ich denke, man könnte auch die Sprinz/Parmesan Resten noch aufbrauchen. Wohl aber nur um etwas zu würzen.

Wenn wir schon beim Essen sind, stelle ich mir wie gestern wieder die Frage: “Ab wann darf man ein Sandwich, Sandwich nennen?”
Zu dieser Frage kam es gestern, als ich im Zug Richtung Neuchâtel sass und ich mich aufgrund knapper Verbindungen am Zürcher HB Sandwich stand bedienen musste. Ein unterarmgrosses, dickes (nicht allzu trockenes, aber sicher nicht frisches) Brot mit etwas Butter bestrichen und gefüllt mit sage und schreibe fünf Scheiben Salami.
Auch im Coop, Migros & Co. sind die Sandwiches immer sehr spärlich belegt. Klar, Marge woimmer es geht. Aber ich wäre sicherlich bereit einen etwas höheren Preis (obwohl man die Dinger eh überbezahlt) zu bezahlen, wenn ich dafür aber ein richtiges Sandwich bekäme. Naja, zum Glück muss ich nur selten auf ein solches Angebot zurückgreifen.

Jetzt stehen erstmal 5 Tage Camping an. Losone TI ich komme. Seit beinahe zehn Jahren gönnen ich und meine Freunde uns einige Tage im legendären Camping Zandone.

Hiroshima – 06.08.1945

Thursday, August 6th, 2009

Heute vor 64 Jahren starben 80,000 Japaner durch “Little Boy”. Weitere 10’000-50’000 erlagen in den Tagen danach ihren Verletzungen. Nur drei Tage später folgte ein weiterer Schlag der Amerikaner auf Nagasaki.

Sowohl die USA, als auch Japan und andere Kriegsnationen haben sich bis heute nicht für ihre Greueltaten entschuldigt, noch wurden grosse Teile der eigenen Geschichte aufgebarbeitet.

Habe eben durch Digg eine beeindruckende und erschreckende Bildersammlung entdeckt und dazu einen passenden Kommentar gefunden:

“I don’t know which weapons World War III will be fought with, but World War IV will be fought with sticks and stones.”
- Albert Einstein

Tanz der Giganten – es geht drunter und drüber im Online-Markt

Wednesday, August 5th, 2009

Es tut sich was im weltweiten Online-Markt:

Ich bin wirklich gespannt, wohin wir uns bewegen. Ich denke, dass einer der grösseren Verlierer einmal mehr eBay sein könnte. Ihr Hauptgeschäft verzeichnet kaum Wachstum, wogegen der Hauptkonkurrent Amazon kräftig zulegt. Zudem kommen neue Konkurrenten bei Pay Pal und Skype hinzu.

Auch Apple bewegt sich in gefährlichem Gewässer. Sind sie wirklich schon bereit für einen Kampf gegen den langjährigen Partner Google? Microsoft hat zwar immer noch Probleme mit ihren Produkten, hat aber eine bessere Marktposition und ist sich den ruppigen Seegang besser gewohnt.

Sinnvolle Alternativen zu Google und Wikipedia

Thursday, May 28th, 2009

Ich bin heute auf zwei tolle Seiten gestossen. Leider kam ich noch nicht dazu diese wirklich ausführlich zu testen, doch der erste Eindruck hat mich wirklich überzeugt. Natürlich möchte ich euch diese nicht vorenthalten.

Navify – Das multimediale Wikipedia
Wer Videos, Sounds und eine Vielzahl Bilder auf Wikipedia vermisst hat, ist mit Navify bestens bedient. Die Webseite bietet nicht nur digitale Aufwertung, sondern auch verschiedene Möglichkeiten, die Informationen zu verbreiten oder zu speichern (z.B. Einbinden von ganzen Seiten (siehe unten), Kommentarfunktion, etc.).

Evri – Was Google sein möchte
Sieht man die letzten News bezüglich Stossrichtung von Google, ist Evri genau etwa das. Mit einer Suchabfrage erscheinen klassische Suchresultate (gegliedert in Themenbereiche), verwandte Themen, Bilder, Videos, Wikipedia Definitionen, Google Maps Anbindung, Twitter-Kommentare zum Suchbegriff, etc.
Wirft man einen Blick auf die Startseite, erkennt man relativ schnell, dass Evri noch im Beta-Status ist (und nicht nur wegen dem Logo ;)). Trotz und wegen Beta werde ich in Zukunft mal Evri testen.

Hier zwei Beispiele für den Suchbegriff “Matterhorn”:

>>> Navify Suchergebnis

>>> Evri Suchergebnis

10vor10 von gestern 25.05.2009 oder eine Frage der Prinzipien

Tuesday, May 26th, 2009

Gestern im 10vor10 kam ein Bericht über das kantonale Rauchverbot in Bern und welche Strafen bei Missbrauch anfallen. Raucht ein Gast in einer Gaststätte, kostet ihn das max. CHF 2,000.-, der Beizer selbst kann gar bis zu CHF 20,000.- zur Kasse gebeten werden.

Erstaunlich wieviel im Kampf gegen die Raucher ausgegeben und investiert wird. Summen und eingesetzte Kräfte, die im Vergleich zu anderen aktuellen Diskursen unverhältnismässig hoch sind. Weshalb werden nicht endlich die 1. Mai Chaoten und randalierenden Iditoen im Sport richtig zur Kasse gebeten? Wieso werden Gesundheitsprobleme in noch höherem Ausmass viel weniger problematisiert?

Ich habe die Hetze gegen mich als Raucher langsam satt. Bald muss ich mir Sonnenbaden verbieten lassen oder meinen öffentlichen Furz besteuern. All die Nichtraucher, die zu Pauschalverboten aufrufen, sollten sich endlich mal Gedanken machen, wann es bei ihnen so weit ist und was für sie die Konsequenzen sein werden.
Ich verstehe die SBB, dass sie Raucherwagons abgeschafft hat und habe auch keinen Einwand dagegen. Ich kann es auch nicht ausstehen, wenn ich in einem verrauchten Lokal etwas Feines essen soll. Aber dann sollte der Gast reklamieren und bei dem Wirt das Bedürfniss schaffen, dass er entweder Raucherabteile schafft oder das Rauchen im Lokal gar verbietet. Das selbe gilt für Clubs, Bars und Cafés. Läuft dies für den Betreiber besser, wird es so bleiben, wenn nicht verstehe ich, dass er dies wieder abschafft.
Deshalb sollten Betriebe, die auf Nichtrauchen setzen, auch unterstützt werden. Kennt ihr ein Nichtraucher-Club? Ich kenne keinen. Höre ich mich aber im Kollegenkreis um, dann schreien diese vehementen Verbotsbefürworter laufend danach. Man müsste meinen, dass bei dieser Nachfrage ein solcher Club boomen würde. Aber es scheitert an der Unterstützung solcher Betriebe. Keine Ahnung wieso dies so ist, aber unter anderem denke ich, dass genau da die Prävention und Bekämpfung des Rauchens ansetzen sollte – und bestimmt nicht wieder bei Verboten.

Die Frage ist nicht “Rauchverbot?” “ja” oder “nein”. Die Frage lautet “Verbote?” “ja” oder “nein”. Eine Frage der Prinzipien, die aber viele nicht begreifen wollen, da die Raucherhetze scheinbar Erfolge zeigt.

Nachtrag:

Danke danke, erneut ein tolles Beispiel. Da beschliesst doch der Nationalrat heute, das Gesetz bzgl. Alkoholwerbung zu lockern. D.h. bald dürfen die Alkoholproduzenten wieder munter im TV ihre Produkte bewerben (ohne “alkoholfrei” am unteren Bildschirmrand). Dies widerspricht sich doch total der Alkoholprävention oder dem Vorgehen der Antiraucherfraktion. Woran liegt das wohl? Alkohol und Tabak sind beides Volksdrogen. Liegt es daran, dass mehr Arbeitsplätze vom Alkohol abhängig sind? An den Steuereinnahmen kann es wohl kaum liegen, da denke ich, dass Tabak vorne liegt. Wer es besser weiss, kann mich gerne korrigieren.

Jetzt mal ehrlich …

Tuesday, May 26th, 2009

… wer sein Geld als “Normalo” noch bei der UBS oder CS anlegt, hat doch echt eins an der Waffel. Der eben gelesene Artikel auf Tagi.ch hat mir dies erneut bestätigt.

Was die UBS bietet, ist für …
… die moralisch denkenden, vom Job abhängigen Bankangestellten entmutigend
… die moralisch denkenden, vom Job eher unabhängigen Manager peinlich (da sie nicht die Eier haben, die Konsequenzen zu ziehen oder aufzustehen)
… die unmoralischen Angestellten kein Problem (und einfach nur scham- und skrupellos gegenüber den Kunden, den Schweizer Steuerzahlern, etc.)

Finanziell gesehen, hätte ich mich wohl auch besser in Richtung Bank weitergebildet und zudem ein “Wie werd ich zum rücksichtslosen Halsabschneider”-Seminar besucht. Vielleicht hätte ich mit den Jahren meine Moral wirklich auf der Strecke liegen lassen und würde nun auch langsam dick absahnen. Aber ist es das wirklich wert?

Thomas P wie Piraterie

Monday, May 11th, 2009

Thomas D ermutigt in einer Kampagne des Roten Lotus zum Musikklau provoziert gehörig:

Die rote Lotusblüte steht für eine Hilfsorganisation, welche sich für den Bau eines Hospitals und die Bereitstellung der medizinischen Einrichtung am Fuße des Himalaya-Gebirges einsetzt. In Kooperation mit dem ansässigen buddhistischen Kloster, unter Segnung Seiner Heiligkeit des Dalai Lama wirbt Thomas D für die Organisation.

Virtuelle Panik um Schweinegrippe

Thursday, April 30th, 2009

Natürlich, die Situation ist nicht zu unterschätzen, aber sie darf auch nicht überschätzt werden und man sollte schon gar nicht mit dem Ast im Ameisenhaufen wühlen, um die Situation noch mehr anzuheizen.

Schaue ich mir die Google abfragen der letzten sieben Tage an, scheint aber genau letzteres zu geschehen. Die Schweizer Internet-Nutzer suchen wie wild Informationen zur Schweinegrippe. Hier die Top10 News-Abfragen der letzten sieben Tage:

schweinegrippe
grippe
eishockey
google
eishockey wm
porcine
grippe porcine
eishockey wm 2009
schweiz
dsds

Auch die Top Ten Twitter Trends (international) bestätitgen dies. Die Top 5 lauten #swine flue #swineflue #chrysler #H1N1 und #mothersday.

Die Roche wird ihre Tamiflu-Produktion hochschrauben und ins Fäustchen lachen. Verständlicherweise, wenn man einen Blick auf den Aktienkurs macht (und Novartis möchte da auch ein Scheibchen abschneiden).

Drei neue nützliche Funktionen von Google

Friday, April 24th, 2009

Diese Woche war geprägt von Google-Entdeckungen. Was heisst, ich habe gleich drei neue Angebote von Google entdeckt, welche für mich ziemlich vielversprechend aussehen:

Google Insight for Search: Dieser Service bietet Einblick in die Suchabfragen von Google, anderst als bei Google Trends kann man hier mehr spezifizieren und gewünschte Ergebnisse zusammenstellen. Für mein iGoogle habe ich mir folgenden Screen zusammengestellt:

  • Product Search Germany – last 7 days
  • Product Search Germany – last 30 days
  • Google Searches Switzerland – last 30 days
  • Google News Searches Switzerland – last 7 days

Die Resultate sind wirklich gut und lassen gewisse Tendenzen und Schlüsse aus sich ziehen. Google unterscheidet zwischen “Search Terms” und “Rising Searches”. Wobei “Search Terms” die eigentlichen Suchbegriffpopularität darstellt und “Rising Searches”, Suchbegriffe, die in der gewählten Periode vermehrt gesucht wurden.
Google Insight for Search lässt sich nach Suchbegriffe, Regionen und Zeitspannen teilen, wobei man anschliessend noch selektieren kann, welche Resultate gefragt waren (News, Bilder, etc.) und in welcher Zeitspanne (Woche, Monat(e), Jahr(e)). Google lässt sogar zu, dass man dies auf Kategorienebene abfragen kann. Google Insight Search kann somit beispielsweise zur Bestimmung aktueller und relevanter Keywords genutzt werden.

Google Similar Images: Dieser Service befindet sich noch im Labs-Verzeichnis. Google hilft bei der Bildersuche und nimmt dem Anwender viel Arbeit ab. Beispielsweise suche ich nach “Zug”, zeigt Google Images Züge an, aber auch die Stadt Zug. Klickt man auf die Stadt, erscheinen mehrere Bilder der Stadt, unter anderem der See. Ich klicke also weiter auf den See und komme unter anderem auf ein Bild mit dem Rigi (ein bekannter Berg in der Region), wähle ich dieses aus, liefert mier Google mehr Bilder zum Berg. Diese semantische Vernetzung ist schlichtweg genial. Man erhält innert Kürze tolle Suchresultate. Leider sind noch nicht alle Bilder indexiert und verlinkt, wie und bis wann Google dies verwirklicht ist offen. Trotzdem möchte ich ein kleines Beispiel zeigen: Ich möchte einen Gutschein für ein Wochenende in London erstellen. Da gibt es doch bestimmt einige berühmte Wahrzeichen (Brücke und Turm oder so). Ich tippe also London ein, um ein gutes Bild zu erhalten.

Google zeigt mir einige Bilder von London. Vom Big Ben bis zur Stadtkarte. Ich entscheide mich für die Tower Bridge:

Ich klicke auf die Tower Bridge, um mehr Bilder davon zu erhalten:

Das Resultat kann sich definitiv sehen lassen. Ich habe innert einer Suchabfrage und einem Klick die gewünsche Auswahl trotz anderem Suchbegriff. Interessant wird es, wenn Google dies für normale Suchabfragen aufschaltet (“Similar Search”), da viele Suchabfragen mittlerweile total überfüllt sind von Ramschresultaten.

Google News Timeline: Wer schon einmal im Internet recherchieren musste und die Chronologie ein wichtiger Punkt war, wird diese Funktion lieben. Google ordnet die Suchresultate chronologisch und nimmt so bei einer aufbauenden Recherche viel Arbeit ab. Kein mühsames, manuelles zusammenstellen mehr. Die Spanne der Schritte kann gewählt werden (Tage, Wochen, Monate, Jahr, Jahrzehnt) oder man kann fix per Datum suchen. Unten ist ein Beispiel aufgeführt mit der Suchabfrage “UBS Bank”, nach Monaten gestaffelt.

Ich persönlich habe mir alle drei Services dick unterstrichen und werde bei Bedarf gerne auf diese zurückgreifen.

Mediennutzung in der Schweiz

Tuesday, April 7th, 2009

Bin eben über den “Media Use Index 2009” auf dem website-marketing Blog gestolpert. Der Blog titelt “Internet ist das wichtigste Medium”, was ich eigentlich nicht anders erwartet hätte. Über Jung&Alt hinweg zeigt sich deutlich die Bedeutung des Internets, welches vor Tageszeitungen und TV steht.

Ganz im Stile von persoenlich dient der Brand als Aufhänger. Spannend ist der Unterschied der beiden Segmente in der Wahl der wichtigsten Marken. Erschreckend finde ich jedoch, dass die Wichtigkeit (nicht die Bekanntheit oder Nutzung) der Medien “Facebook”, “20 Minuten”, “Pro 7″ und Co. bei uns Jungen so hoch sein soll. Entweder wurde die Frage falsch interpretiert oder man erachtet Facebook wirklich als “wichtiger” als eine Tageszeitung, ein Newsportal oder eine Informationssendung am Radio (oder Podcast).

Für mich ist die Aussage auf Seite 9 die spannendste des zusammengefassten Berichts: “Der Crossmedia-Footprintder Medienmarken ist noch gering ausgeprägt. Der Bereich Mobile wächst auf tiefem Niveau.”
Als Beispiele wurden 20 Minuten, Blick, NZZ, Spiegel, bluewin und SF 1 herangezogen. Die Verteilung auf Print, Online, TV ist verständlicherweise dem Ursprung gemäss verteilt. Der Bereich “Mobile” ist jedoch bei allen tief. Ist “Mobile” nicht das im Moment am meisten gehypte “Medium”? Doch ist es. Und auch die Versprechen rund um das Medium sind hoch: Wachstum, Boom, etc. Wenn ich dann aber solche Zahlen sehe, muss man der Realität in’s Auge sehen. Mobile ist sicherlich ein Markt, aber noch immer nicht genügend ausgeprägt.
Überrascht über “wächst auf tiefem Niveau” bin ich auch deshalb, weil die CH-Anbieter die Surf-Pakete und Abos pushen und mittlerweile auch attraktive Angebote im Sortiment haben. Wenn ich mich im Zug oder Ausgang umsehe, dann sieht man überall iPhones&Co., doch nutzen tut sie scheinbar noch niemand. Eines zu haben, scheint noch nicht gleich eines zu benutzen.

Link: Zusammengefasster Bericht in Grafiken

LastFM führt Gebührenmodell ein …

Thursday, March 26th, 2009
LastFM.de

LastFM.de

Irgendwie hab ich’s geahnt, dass mir LastFM nicht ewigs kostenlos erhalten bleibt. Künftig sollen alle Nutzer (ausgenommen Deutschland, Grossbritanien und die USA) drei Euro pro Monat für den Service bezahlen. Neukunden können sich kostenlos 30 Titel anhören und müssen dann zum Aboservice wechseln. Dies soll ab dem 30.03.2009 in Kraft treten.

Für alle, die nicht wissen, was LastFM ist hier eine kurze Erklärung: LastFM stellt dem Hörer aufgrund seiner Hörgewohnheiten einen “Radiosender” zusammen. Die Vorlieben werden durch Eingabe der Künstler auf LastFM oder durch das Hören von iTunes (durch herunterladen eines Tools) erkannt. So erstellt LastFM ein Profil, schlägt neue Künstler vor, zeigt Profil mit ähnlichem Geschmack, etc. Natürlich darf auch der Social Network Aspekt nicht zu kurz kommen. Teile deine Playlists, trete Gruppen bei, füge Freunde hinzu und vieles mehr. Hier zum Beispiel mein LastFM-Profil.

Ich bin gespannt, ob ich nun zur Kasse gebeten werde, da ich mein Profil auf LastFM.de habe und als Schweizer angemeldet bin oder betrifft dies lediglich Plattformen wie LastFM.fr? Weiss jemand mehr?