Neulich habe ich mir nach dem Arbeiten ein schönes Stück Thunfisch gegönnt (200gr). Zu Hause hab ich mir überlegt, wie ich das gute Stück zubereiten soll. Normalerweise mag ich Fisch ganz simpel. Etwas Salz & Pfeffer und eventuell (je nach Fisch) noch im Ei/Mehl wenden. Auch diesmal soll es ganz simpel werden. Ich nahm also eine Chilli-Schote, schnitt diese entzwei und entkernte sie. Anschliessend machte ich etwas Öl heiss und packte die Chilli rein. Im Hinterkopf hatte ich ein schonmal gekochtes Rezept (ich glaube es war Butter Chicken), in welchem man auch Zimt schon am Anfang ins heisse Öl gibt. Gedenkt, getan.
Ich gab also noch etwas Zimt hinzu und danach den ungewürzten Thunfisch. Ich liess diesen einige Zeit beidseitig braten, so dass er aber noch schön rot in der Mitte war. Zum Abschluss zwei, drei Drehungen aus der Salzmühle und fertig. Dazu gab es Bratkartoffeln an Rosmarin mit Karottenstreifen und ein Häufchen selbstgemachter Gari (in Reiss- und Pflaumenessig eingelegter Ingwer) (Artikel folgt wohl demnächst – et voilà).
Lecker lecker. Ich war überrascht, wie die Kombination von Zimt und Thunfisch harmonierte – auch die leichte Schärfe war super! Das Essen war so verlockend, dass ich um ein gutes Foto nicht kümmerte. Reichte nur für einen Schnappschuss.
